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DIE HOLZFRESSER - Uraufführung: 26. Februar 1988 im Theater Casino in Zug, Schweiz

Turbowitz und Drago, zwei fremde junge Männer ohne Geld und Papiere stoßen im “schönsten Dorf der Schweiz” auf hinterwäldnerischen Argwohn und Ablehnung. Eine morsche Gesellschaft konstruiert mit Gerüchten und üblen Nachreden das Bild zweier verdächtiger Eindringlinge, die Holz in allen Variationen fressen sollen, ob von Gartenzäunen, Fahnenmasten oder frisch vom Apfelbaum. Als einer der jungen Männer Bekanntschaft mit der Tochter des Gemeindepräsidenten schließt, artet das Dorffest in Gewalttätigkeiten aus, und eine zarte Liebe wird im Keim erstickt.

 

VINCENT - Uraufführung: 22. November 1990 im Pathos Transport Theater in München

Ein Requiem für den niederländischen Maler Vincent van Goh mit den zentralen Kapiteln seines Künstlerlebens. Vincent in der Rolle als Pfarrgehilfe bei den belgischen Bergarbeitern, als missverstandener Sohn, rebellischer Kunstschüler und besessener Künstler auf der Suche nach Transzendenz.

 

FEUERLILLI - Uraufführung: 20. November 1993 in den Städtischen Bühnen in Freiburg/Breisgau

Die lebhaft flackernde Feuerlilli will der Geborgenheit des gemütlichen Ofens entfliehen. “Raus aus diesem Loch! Fort in die weite Welt!” Die Flucht gelingt mit Hilfe ihres Freundes Udo Wind, doch die abenteuerliche Reise endet jäh, als Feuerlilli in Unkenntnis ihrer zerstörerischen Macht eine ganze Stadt niederbrennt. Zwischen der heimatlichen Enge des Ofens und dem anarchischen Brennen in Freiheit bietet sich am Ende eine unerwartete Synthese: Feuerlilli nutzt die dargebotene Chance, ihre Kraft auf einem Dampfschiff nützlich einzusetzen und sich zugleich ihren Traum zu erfüllen.

 

SCHNELLER WOHNEN - Uraufführung: 13. März 1996 im Stadttheater Konstanz

Jürgen Wituschinski hat es geschafft: Die Berufung zum Professor für Kunstgeschichte hat ihn erreicht, der Umzug in die Hauptstadt ist in die Wege geleitet, die Traumwohnung steht zum Einzug bereit. Traumhaft gelegen, traumhaft geschnitten, traumhaft teuer. Auf all dieses Glück wird noch auf der Straße mit seiner Lebensgefährtin, der Atemtherapeutin Steffi Seif angestoßen. Die Möbelpacker treffen ein, das Abladen beginnt, doch die Sektlaune wird abrupt gestoppt. Der Hausschlüssel passt nicht, die Wohnungsmaklerin steckt im Stau, die Möbel werden auf die Straße gestellt, am Himmel braut sich ein Gewitter zusammen, und das Chaos nimmt seinen Lauf. Jürgen Wituschinskis erbitterter und kafkaesker Kampf um seinen Platz auf Erden beginnt. Am Ende ist ihm nicht viel mehr als das nackte Leben geblieben.

 

KINO - Das Leben ein Film   Uraufführung: 27. Februar 2005 im Staatsschauspiel in Dresden

Drei befreundete Cineasten geraten bei der Wahl eines Films für den gemeinsamen Kinoabend in einen grundsätzlichen Streit. In heftigen Diskussionen treten unterschwellige Probleme ihrer komplizierten Dreiecksbeziehung zu Tage und gefährden ernsthaft die Freundschaft. Die klassischen Situationen eines Kinoabends, von der Verabredung über den Kartenkauf bis zur nachträglichen Filmanalyse in der Bar, geben die zeitliche und räumliche Struktur des Stückes vor.

 

Hörspiel

FEUERLILLI   02.06.1995 Mitteldeutscher Rundfunk MDR Leipzig

MONSIEUR UND LEONTINE   23.09.1996 DeutschlandRadio Berlin

KINO 16.08.2005 Mitteldeutscher Rundfunk MDR Halle